Menschen, die regelmäßig Alkohol trinken und diesen dann von heute auf morgen absetzen, müssen mit starken Entzugserscheinungen rechnen. Der eigene Körper hat sich durch den regelmäßigen Alkoholkonsum an diese Droge gewöhnt und reagiert natürlich, wenn er diese Droge nicht mehr bekommt.
Bei einem Alkoholiker können diese Entzugserscheinungen weitaus schlimmer sein, als gemeinhin Katererscheinungen, die oft mit einem Lächeln quittiert werden. Bei machen wirkt es sich nur durch leichtes Schwitzen aus, aber im schlimmsten Fall, wenn ein Delir oder ein Krampfanfall passieren, können diese Entzugserscheinungen auch tödlich enden.
Bei einem vom Arzt kontrollierten Alkoholentzug kann der Arzt, aufgrund von Untersuchungen, ein Medikament verabreichen, das diese Entzugserscheinungen mildert oder gar verhindert. Ein stationärer Alkoholentzug wird im Krankenhaus durchgeführt und dauert im Normalfall sieben bis zehn Tage. Während dieser Zeit ist eine Krankschreibung möglich.
Während dieser stationären Maßnahme sind Gespräche mit Psychologen und Sozialarbeitern möglich, wo weitere Hilfsangebote, wie eine eventuelle Therapie oder auch Einzelgespräche beim Psychologen angeboten und besprochen werden. Keiner braucht Angst vor so einem Alkoholentzug haben, wenn er sich in eine solche Behandlung begibt. Auf extra dafür eingerichteten Krankenhausstationen sind kompetente Ärzte und fachkundiges Betreuungspersonal, welches sich mit der Problematik eines Alkoholentzuges auskennt.
Die Gespräche mit anderen Patienten sind oft sehr hilfreich, da es eine Form der Gemeinschaft gibt, die auf das gleiche Ziel, die Nüchternheit, ausgerichtet ist. Um einen stationären Entzug machen zu können, sollte der erste Weg immer zu einem Hausarzt des Vertrauens führen, der durch Untersuchungen feststellen kann, welche Form des Entzuges erforderlich ist. Auch über weitere Hilfsangebote kann er kompetent informieren.